'Wenn ich gehe, gehe ich in Frieden.
Wann ich gehe, entscheide ich.
Wie ich gehe, ist noch unklar.
Wo ich gehe, steht in den Sternen.
Weshalb ich gehe, wird sich finden.
Nur das ich irgendwann gehe steht fest.' ~Marve, 2011
Ein Text aus meiner Kindheit. Falls man es so nennen kann oder möchte. Ich glaube, ich war da 11 als ich das schrieb. vielleicht auch 12 und steckte ganz schön tief in meiner Depression. Hat nur niemanden gekümmert. Lächeln war das Ziel. Lächeln war der Weg. Lächeln war der Schlüssel. Hauptsache lächeln. Lächeln löste alle Probleme. Wenigstens augenscheinlich. Nicht in echt oder so. Nur für andere. Wer lächelt, dem muss es gut gehen.
Also fing ich an zu dichten bzw. schreiben, trifft es eher. Fürs richtige dichten war ich zu jung und unerfahren. Mittlerweile kann ich das hingegen, mache dies aber ungern. Zu viele alte Erinnerungen. Zu viel Leid. Zu viel was ich nicht zu ertragen schaffe.
Ich darf aber nicht einknicken. Ich muss stark bleiben, für Personen, die dies verdienen. Für welche die mich falsch versteh. Für jene die sonst lästern. Ich bin stark! Wenn auch nur die Maske.
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