Samstag, 26. Dezember 2015

Stille

Stille.
Alles ist leise.
Alles wirkt unwichtig.
Ist so der Tod?
Eine tiefe Stille in sich?
Eine Stille die alles unwichtig werden lässt?
Eine Stille die das Gegenteil von meinen Leben darstellt?
Bin ich etwa Tod?
Bin ich eine Tote die unter den Lebenden nur noch existiert weil sie unter Strom steht?

~Marve,2015

Aber ich mag die Ruhe, sie lässt mich erinnern wer ich bin und wer ich sein soll. Und wer mir bis jetzt in meinen Leben zur Seite stand und mir half. Und da muss ich leider feststellen, das es fast niemand bis jetzt war und ist. Alle wollen doch immer nur aufs gleiche hinaus. Suchen jemanden der besser ist als du um dich zu ersetzen. Weil du ihnen nicht wichtig bist. Ich möchte in so einer Gesellschaft nicht leben. Ich könnte niemals Leute ersetzen die ich in mein Herz geschlossen habe, selbst wenn diese mich ersetzen würden, könnte ich sie nicht ohne weiteres ersetzen

Donnerstag, 24. Dezember 2015

24.12. Weihnachten?

Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest! Ganz viel liebe an euch❤

Weihnachten.
Weihnachten ist für mich nur noch der Horror. Meine Eltern streiten sich, ich darf Weihnachten dann auf meinem Zimmer verbringen weil ich mich eingemischt habe...
Das ist für mich nichts besinnliches, nichts worauf ich mich freuen könnte oder ähnliches, es ist für mich nur eine der größten Qualen im Jahr. Ein lächeln und hoffen das alles endet Tag. Ein, ich-will-nicht-aufstehen,-ich-will-nicht-leben Tag. Ein Tag wo ich gerne woanders wäre als hier.
Ich wünsche mir doch nur einen Tag, wo alles gut ist, meine Eltern Frieden schließen und es ruhig ist in meinen Kopf. Einmal im Jahr.

Sonntag, 13. Dezember 2015

13. Dezember

Der traurige Hund
Heute habe ich angefangen meine Adventsbriefe zu schreiben. Auf einem davon habe ich einen Hund gemalt. Man meint dieser sei traurig, aber seht selbst

Samstag, 12. Dezember 2015

12. Dezember

<i> Man weint nicht wegen des Liedes sondern wegen dem, was man damit verbindet. </i>

Mit den meisten Liedern verbindet man irgendwelche Erinnerungen, welche anfangen weh zu tun, wenn die entsprechende Person, mit der man die Erinnerungen hat, verschwindet.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

9.Dezember

<i>Sterne
Sie funkeln
Leuchten im Dunkeln
Strahlen in der Nacht
Macht </i>

Bei klarem Himmel
Siehst du da die Sterne leuchten?
Die hellen Punkte im Dunkeln?
Die Motive der Nacht?
Die Macht der Nacht?
Ohne sie wäre der Himmel trostlos, traurig und irgendwie unvollständig.

Dienstag, 8. Dezember 2015

8. Dezember

<i>'Eine japanische Legende sagt, dass wenn man nachts nicht schlafen kann, kommt man in dem Traum einer anderen Person vor.' </i>

Wenn das der Fall ist, dann müssten berühmte Personen doch gar nicht schlafen können, weil es bestimmt immer Personen gibt, welche von ihnen träumen.
Und wer träumt denn bitteschön von mir, das ich nie schlafen kann?
Mir tun irgendwie die Personen Leid, von denen ich immer träume, auch wenn es eigentlich meistens genau eine ist. Und von der träume ich leider so gut wie jede Nacht...

Montag, 7. Dezember 2015

7. Dezember

Was möchte ich?
Ich möchte Liebe,
Möchte Freunde,
Möchte Zuneigung,
Möchte beachtet werden
Möchte möchte möchte...

Aber eine Sache die ich will, ist das es Lea gut geht. Alles oben aufgezählte ist egal, solange es der Person gut geht, welche ich nie wieder verlieren will. Alles oben ist vergänglich und kann vergänglich sein, aber alles da oben habe ich von Lea bekommen. Sie hat mein Eisklumpen auftauen lassen, hat mir geholfen in der Not. Steht mir zur Seite und gibt mir das Gefühl etwas wert zu sein.

Sonntag, 6. Dezember 2015

6. Dezember

Die Schneekönigin
Ich mag das Orginal von der Schneekönigin und davon möchte ich euch heute erzählen. Vorallem von der ersten Geschichte von den sieben.

Erste Geschichte
Sie handelt davon, wie das gute und schöne verschwand und es alles schlecht wurde.
Der Teufel schaffte einmal einen Spiegel, der alles gute und schöne schlecht aussehen ließ. Die Kobolde erzählten sich, das man mit diesen Spiegel endlich das richtige vom Menschen sehen konnte und guckten sich damit die ganze Welt an. Irgendwann wollten sie sich auch über Gott und die Engel lustig machen und flogen deswegen gen Himmel. Ihn viel dabei aber der Spiegel runter und dieser zerbrach in mehreren Billionen Stücke. Jedes Stück des Spiegels hatte die gleiche Wirkung wie der große Spiegel. Die Spiegelscherben flogen so durch die ganze Welt. Aus machen wurden Brillengläser, aus anderen Fensterscheiben. Flogen Sie ins Auge, so sah der Mensch nur noch alles verkehrt. Traf ein Splitter ins Herz, so wurde das Herz zum Eisklumpen.

Und was haltet ihr davon? Ich finde es ja total schön erklärt, aber wäre es nur die Wahrheit...

Samstag, 5. Dezember 2015

5. Dezember

Schneeflocken
Doch was sind Schneeflocken?

Rein naturwissenschaftlich betrachtet ein ganz normales Phänomen. Wasser wird gefroren wie bei Hagel und kommt dann auf die Erde. Total unspektakulär so rein naturwissenschaftlich betrachtet.
Aber dann gibt es natürlich noch die Poesie, die Fantasie, das eben nicht ganz reale.
Da klingen Schneeflocken auf einmal interessant, verwünscht und viel poetischer. Da hat das nichts mehr mit einem naturwissenschaftlichen Phänomen zu tun, sondern mit einem fantasievollen Naturschauspiel.
Ich meine, Splitter seines Sterns, welcher jeder am Himmel hat, die wenn sie auf die Erde kommen in Schneeflocken verwandelt werden, damit sie verschwinden können, wie irgendwann auch sein Stern.
Es gibt so viele tolle Ideen dazu, sie lassen es irgendwie mystischer wirken

(Bild vom letzten Jahr)

Freitag, 4. Dezember 2015

4. Dezember

<i> Ein Tumblrblog spiegelt das Leben seines Bloggers wieder.</i>

Diese Aussage ist wohl einer der wahrsten Aussagen die ich je gehört habe. Seine Gefühle, Empfinden und Interessen vereinen sich auf einem Blog. Mag sein das es nicht alle so sehen, aber die Leute, welche bloggen was ihnen durch den Kopf gehen sind wohl die besten Beispiele dafür. Wenn man sein Tumblr so führt wie es einen passt, dann achtet man nicht auf Abos oder was andere davon halten, sondern man ist man selbst. Im Normalfall sollte der Tumblr der Schlüssel zu der Seele der Person sein. Wenn man den Tumblr einer Person findet, dann weiß man zum Schluss mehr über die Person, als was sie jemals von ihr preisgeben würde.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Mittwoch, 2. Dezember 2015

2. Dezember

Story of my life, wohl eher Schule.

Wir haben gestern Religion geschrieben. Nun ja, ich besuche derzeitig die 11 Klasse eines Gymnasiums. Und nya, die Arbeit bestand aus:
1. Lesen und fassen Sie den Text zusammen (OMG,  lesen und markern...)
2. Vergleiche es mit eigenen Erfahrungen und den bearbeiteten Materialen aus dem Unterricht.
3. Nehmen Sie Stellung zu der Aussage des Autors (VORSICHT: Es muss auch der Meinung des Lehrers entsprechen)
5. Skizzieren Sie ein Plakat zum Thema (gut Deutsch, malen Sie ein schön buntes Bild)

Ja, so ist Schule nunmal ^-^

Freitag, 27. November 2015

Rückfall in Sicht?

Ein Wort.
Ein falsches Wort.
Von der falschen Person.
Führt zu innere Zerstörung.
Zu Depressionen.

Viel zu erzählen gibt es nicht dazu. Mir ging es eigentlich total gut, bis vorgestern. Vorgestern brach mein Kartenhaus wieder zusammen. Alles brach zusammen. Alles brach zusammen wie nichts. Alles war umsonst was ich aufgebaut hatte. Mühsam aufgebaut hatte. Aber egal, passt schon. Wird schon. Oder auch nicht.

Aber will ich es überhaupt wieder aufbauen? Ich meine, alles was ich brauche steht noch. Der Keller, der steht noch. Der Keller, der ist stabil. Das tiefe Schwarze Loch existiert noch. Und es sieht einladend aus. Es sieht stabil aus. Es sieht aus als würde es niemals kaputt gehen. Es sieht dunkel aber gemütlich aus.
Es flüstert mir leise zu. Es will mir helfen. Es will mich unzerstörbar machen. Es will mein Leid mindern.

Aber will ich das?
~Marve, 2015


Mittwoch, 30. September 2015

Überforderung?

<i> 'Darf ich mir das Leben nehmen? Darf ich meinen Leben ein Ende setzen? Einen Schlussstrich ziehen? Darf ich einfach aufgeben?
Ich würde es nämlich gerne tun.
Ich komme einfach nicht mehr mit klar. Ich bin überfordert. Schlicht weg einfach mit allem überfordert. Ich will und kann nicht mehr. Vielleicht ist es auch mehr ich will nicht mehr. Aber komplett überfordert bin ich trotzdem.' </i>

Ein Ausschnitt aus einem Text, welchen ich vor wenigen Tagen einer für mich lebenswichtigen Person geschrieben habe. Ich bin ihr total dankbar dafür, das sie es bis heute mit mir aushält. Ich meine, wie fühlt man sich, wenn man einen solchen Text zu lesen bekommt? Was denkt man dann? Man hält den doch dann für total verrückt oder? Man denkt sich doch, die Freundschaft macht keinen Sinn oder? Man fragt sich, welche sinnlosen Freundschaft man da versucht zu schließen oder?
Trotz allem, was ich alles geschrieben und getan habe, hat sie mich noch nicht aufgegeben. Danke ♡  Danke, das du so viel Geduld mit mir hast, selbst wenn es sinnlos zu scheinen gewesen sei. Ich habe viel durch dich gelernt und werde dir dafür immer dankbar sein.
~Marve, 2015

Montag, 21. September 2015

Vorbestimmt?

<i> 'I did what I was born to do' - Hoyt aus Rizzoli & Isles
        ~Ich bin das, als was ich geboren wurde. </i>

Ich habe also schon einen vorbestimmten Weg bevor ich denken kann? Alles was ich tue, alles was ich mache, ist vorbestimmt? Alles? Wieso? Ich meine, es heißt doch immer, das man sein Leben selbst in die Hand nehmen soll oder täusche ich mich? Aber mein Leben ist ja dann doch schon vorbestimmt, oder etwa nicht? Wieso denn in die Hand nehmen, wenn es in der Hand von wem anders ist? Wieso irgendwas tun, wenn jemand schon weiß was aus mir wird? Wieso nicht einen Strich durch die Rechnung ziehen und sterben? Obwohl, vielleicht ist dies ja auch vorbestimmt. Vielleicht steht dies ja auch schon fest.

Wenn dieses Zitat stimmen sollte. Was ja gar nicht so unwahrscheinlich ist. Wieso leben wir dann bitteschön? Wieso sagen uns dann alle: Nimm Dein Leben in die Hand und mach was draus. Wieso sollte ich das tun wenn es die Wahrheit wäre?

Das ist doch dann total unnötig, immerhin steht doch der Verlauf vom Leben dann schon fest oder? Ich kann diesem doch noch nicht mal entkommen, wenn ich mir versuche das Leben zu nehmen oder ähnliches, da dieses wahrscheinlich auch schon vorbestimmt ist.

Also Leben wir, als das, als was wir vorbestimmt sind oder?
~Marve, 2015

Mittwoch, 5. August 2015

Gehen?

'Wenn ich gehe, gehe ich in Frieden.
Wann ich gehe, entscheide ich.
Wie ich gehe, ist noch unklar.
Wo ich gehe, steht in den Sternen.
Weshalb ich gehe, wird sich finden.
Nur das ich irgendwann gehe steht fest.'  ~Marve, 2011

Ein Text aus meiner Kindheit. Falls man es so nennen kann oder möchte. Ich glaube, ich war da 11 als ich das schrieb. vielleicht auch 12 und steckte ganz schön tief in meiner Depression. Hat nur niemanden gekümmert. Lächeln war das Ziel. Lächeln war der Weg. Lächeln war der Schlüssel. Hauptsache lächeln. Lächeln löste alle Probleme. Wenigstens augenscheinlich. Nicht in echt oder so. Nur für andere. Wer lächelt, dem muss es gut gehen.
Also fing ich an zu dichten bzw. schreiben, trifft es eher. Fürs richtige dichten war ich zu jung und unerfahren. Mittlerweile kann ich das hingegen, mache dies aber ungern. Zu viele alte Erinnerungen. Zu viel Leid. Zu viel was ich nicht zu ertragen schaffe.
Ich darf aber nicht einknicken. Ich muss stark bleiben, für Personen, die dies verdienen. Für welche die mich falsch versteh. Für jene die sonst lästern. Ich bin stark! Wenn auch nur die Maske.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Ein Ende in Sicht?

Ich sitze hier und denke über mein bisheriges Leben nach. Es steht gar nicht zur Debatte,dass mein Leben nicht schön war. Ich habe damals wie heute den größten Teil bekommen was ich zum Beispiel haben wollte oder will. Ich habe alles soweit auf die Reihe  bekommen. Bis heute. Heute habe ich versagt. Heute habe ich festgestellt, das mein Leben keinen Sinn mehr hat. Das mein Leben eigentlich überhaupt nichts mehr bringt. Das mein Leben ein einzigster Palast aus Lügen ist. Das der Palast nur aus einfachen Karten aufgereiht wurde, ohne Kleber oder Sicherung gearbeitet wurde. Der Palast ist zerstört. Eine Windböe und sie nahm alles mit. Nichts mehr ist über. Nichts mehr, außer die graue kahle Wahrheit. Die Wahrheit über mein Leben. Über mein Leben was aus Lügen existierte. Doch nun sind alle Lügen in sich gefallen und nichts mehr ist da. Es herrscht Leere in meinen Kopf. Einsame trostlose Leere. Nichts ist da. Nichts ist mehr vorhanden. Alles ist auf Null gestellt. Kompletter Neuanfang. Aber wie soll ich Neuanfangen in einer Welt, in der alles gleich ist? Wie soll ich mich frei Entfalten in dieser Gesellschaft, in der alles vorbestimmt ist? Wie soll ich Leben in dieser Welt?
~Marve, 2015